Schnelles Internet für Daheim – Breitband Tarife 2020 in Österreich im Vergleich

Schnelles Internet für Daheim – Breitband Tarife 2020 in Österreich im Vergleich

Schnelles Internet für Österreich auch in 2020

Der Markt für das schnelle Breitband-Internet wird in Österreich von diversen Anbietern bedient, die eine Fülle von verschiedenen Tarifen auch für das Jahr 2020 vorhalten. Für den Kunden bedeutet dies, eine große Auswahl an Verträgen zur Auswahl zu haben.

Schnelles Internet für Daheim – Breitband Internet Vergleich


Je nach individuellem Anspruch können gewerbliche und private Interessenten den für sie passenden Anschluss zu preiswerten Konditionen in Auftrag zu geben. Einschlägige Tarifrechner im Internet geben Auskunft über die jeweiligen Konditionen, und zusätzlich erfährt der künftige Abnehmer, ob das schnelle Internet an seinem Wohnort verfügbar ist.

Allerdings sollten bei Vertragsabschluss auf Kundenseite gewisse Grundkenntnisse über Internet-Daten und ihre Nutzung vorhanden sein. So kann der Nutzer leichter entscheiden, ob das jeweilige Angebot für ihn überhaupt sinnvoll ist, oder ob ein anderer vertrag seinen Bedürfnissen besser entspricht. Im Folgenden haben wir ein paar Fakten zusammengestellt, die bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein können.

Was ist wichtig zu wissen beim Internet-Vertrag?

Bei der Bewertung der verschiedenen Angebote sollten die wesentlichen technischen Kennzahlen geläufig sein, die das Breitband-Internet ausmachen. Wichtig sind die technischen Merkmale der Verbindung und der Vereinbarungen mit Ihrem Provider:

  • Die Geschwindigkeit der Verbindung, angegeben in Megabit pro Sekunde (Mbit/s)
  • Das Daten-Volumen in Gigabyte (GB), das Ihnen monatlich für den Download zur Verfügung steht
  • Die Upload-Geschwindigkeit in Mbit/s. Wichtig besonders für Gewerbetreibende, wenn große Mengen von Daten in die Cloud, an Kunden oder Geschäftspartner transferiert, wenn Streamings bedient werden sollen.
  • Die Gebühren und ihre Struktur. Besonders zu beachten sind hier die vereinbarte Grundgebühr und möglicherweise zusätzliche Kosten
  • Wechselboni und Sachprämien. Gibt der Anbieter Rabatte etwa bei vorzeitiger Vertragsverlängerung?

Wie funktioniert das schnelle Internet in Österreich?

Die klassische Breitbandverbindung über das Internet wird heute im sogenannten DSL-Standard (Digital Subscriber Line) von den Netzwerkanbietern zur Verfügung gestellt. Nicht nur ist diese Verbindungsart die schnellste und bequemste Variante, sie ist zusätzlich auch die günstigste Art der Internet-Nutzung.

Die für den Betrieb notwendigen Glasfaserkabel sind in den Großstädten meist flächendeckend verlegt. Es kann aber vorkommen, dass an Ihrem Wohnort dieser Breitbandausbau noch nicht stattgefunden hat. Deshalb ist die Überprüfung der Verfügbarkeit wichtig.

Die Verträge mit den Internet-Betreibern haben meist eine Laufzeit von 24 Monaten, vereinzelt werden auch kürzere Laufzeiten angeboten, etwa für 12 Monate. Festgelegt wird eine jährliche Grundgebühr und ein Preis für die Flatrate.

Empfangen wird das DSL-Internet mit Hilfe eines Routers mit WLAN-Option, der im Vertrag enthalten ist. Der heimische Computer oder das Notebook werden an dieses Empfangsgerät angeschlossen, und zwar per LAN-Kabel.

Der drahtlose Anschluss mittels des Funk-Standards WLAN hat den Vorteil, dass nicht überall Kabel verlegt werden müssen, um das Internet zu nutzen. Man ist flexibel, besonders mit einem Laptop kann man sich überall in seinen Räumlichkeiten aufhalten. Auch das Smartphone oder Tablet können über WLAN auf das Internet zugreifen, hier spart der Kunde bisweilen deutlich an Volumen des mobilen Internet-Vertrags für das Handy.

Welche Verträge werden von den Providern in Österreich angeboten?

Zur Zeit wird der österreichische Markt für das Breitband-Internet im wesentlichen von drei Anbietern mit DSL-Verträgen versorgt, die nun näher beschrieben werden:

  • A1 Telekom Austria, ehemals „Telekom Austria AG“
  • UPC Austria hieß zunächst „Telekabel“
  • Drei, ein schwedischer Anbieter

Die A1 Telekom Austria wurde 1998 gegründet, im Jahr 2006 erfolgte die Namensänderung in „A1“. Mehr als 2,2 Mill. Kunden sind mit einem Festnetzanschluss an das Unternehmen gebunden, beim Mobilfunk sind es sogar 5,7 Mill. Etwa 97 Prozent der österreichischen Kunden erreicht der Anbieter mit seinen Glasfaser- und Kupferkabeln, um einen Breitband-Internet-Anschluss zur Verfügung zu stellen.

Der „A1 Internet S“-Vertrag kostet im Monat insgesamt 35.98 Euro. Dabei entfallen 33.90 Euro auf die Grundgebühr, enthalten sind eine Daten-Flat sowie eine Download-Kapazität von 40 Mbit/s, der Upload wird mit 10 Mbit/s angegeben. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 24 Monate. Aktuell läuft eine Aktion, bei der der Anschluss gratis eingerichtet wird.

UPC versorgt mittlerweile etwa 500 000 Kunden in Österreich mit dem schnellen Internet. Unter dem neuen Namen „Magenta“ erreicht das Unternehmen 90 Prozent der österreichischen Bevölkerung, vornehmlich über Glasfaser, aber auch mittels seiner extrem schnellen TV-Kabel.

Sehr interessant ist das Produkt „Magenta Internet 75“ von UPC Austria. Private Kunden zahlen monatlich 32.70 Euro, enthalten sind die Jahresgebühr in Höhe von 34.99 Euro und eine Daten-Flat für die unbegrenzte Internet-Nutzung. Die Download-Rate beträgt 75 Mbit/S, die Upload-Rate 15 Mbit/s. Der Vertrag wird für die Dauer von 24 Monaten abgeschlossen, für Neukunden ist eine Ersparnis von 39.99 Euro enthalten.

Bereits 1993 in Schweden gegründet, ist die Firma „Drei“ seit 1999 in Österreich aktiv. Zu ihrer Kundschaft zählen vor allem Gewerbebetriebe, denen ein weites Spektrum an Internet- und Telekommunikationslösungen angeboten wird.

Besonders bekannt bei den Skandinaviern sind die Kombi-Tarife. Aktuell fällt der Vertrag „PowerNet XXXL“ besonders auf, speziell für Business-Kunden entworfen.Opulente 1 000 Mbit/s werden geboten für den Download, die Upload-Rate schafft immerhin noch 100 Mbit/s.

Was ist mit regionalen Anbietern in der Alpenrepublik?

  • Neben den bundesweit agierenden Unternehmen gibt es einige Anbieter, die auf den regionalen Markt spezialisiert sind. Ob in Salzburg, Graz oder Innsbruck-Kufstein, in all diesen Landesteilen gibt es spezifische Angebote.
  • Die Salzburg AG bietet eine Kombination aus Kabelfernsehen und DSL und gehört zur Salzburger Stadtwerke AG. In Wien bietet die Wien AG DSL-Verträge an, ebenso sind die Innsbrucker und die Kufsteiner Stadtwerke am Internet-Markt aktiv.

Was muss bei einem DSL-Tarif schlussendlich beachtet werden?

Ganz wichtig ist der zu erwartende Datenverbrauch. Der durchschnittliche Hobbysurfer hat wesentlich geringere Ansprüche als ein High-Speed-Nutzer. Der E-Mail-Verkehr fällt kaum ins Gewicht, extensives Nutzen von Fernsehen über das Internet erhöht allerdings den Volumen-Bedarf gewaltig. Auch bei Internet-Games mit anspruchsvoller Grafik fallen hohe Datenmengen an, ebenfalls zu nennen sind Social-Media-Kanalbetreiber oder professionelle Streamer.

Die Gebührenstruktur sollten Sie ebenfalls beachten. Wie hoch ist die veranschlagte Grundgebühr, welche monatlichen Kosten werden berechnet, fallen Zusatzkosten für die Bereitstellung an? Kündigungsfristen sind wichtig, und die Vertragslaufzeit sollte möglichst kurz sein. Auch nach Vertragsabschluss sollten Sie immer wieder die aktuellen Angebote vergleichen, bei einem Wechsel können Sie von Boni für Neukunden oder Sachprämien profitieren.

Ein Fazit zu den DSL-Verträgen in Österreich

Wer bei der Auswahl des Vertrages wachsam bleibt und Vorteile nutzt, kann gutes Geld sparen. Vergleichsportale sind eine willkommene Gelegenheit für jeden Kunden, die aktuellen Angebote einzusehen und gegebenenfalls einen besseren Vertrag abzuschließen. Denn beim Internet-Vertrag handelt es sich um laufende Kosten, und wer hier aufmerksam die Preise vergleicht, kann die monatlichen Ausgaben auch in 2020 bisweilen deutlich reduzieren.

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einefueralle

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