Robo Advisor Vergleich in Österreich – Gebühren, Erfahrung

Robo Advisor Vergleich in Österreich – Gebühren, Erfahrung

Was ist ein Robo Advisor?

Der Robo Advisor ist ein digitales Programm. Über definierten Algorithmen sortiert es alle ihm bekannten Anlageformen und trifft dann die für den Anleger vorteilhafteste Entscheidung. Dieser Finanzservice findet vollständig automatisiert statt und soll das optimale Ergebnis liefern.

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Es bildet außerdem die Expertise, mit der der Finanzberater arbeitet. Das Bankhaus Sprangler setzt beispielsweise seinen Robo Advisor „Carl“ ein. Grundlage sind die Kenngrößen Kapitalsumme, Risikobereitschaft, Anlagezeit oder Kumulierung des Kapitals. Außerdem übernimmt das Programm die Verwaltung des jeweiligen Depots.

Welche Bedeutung haben die Exchange Traded Funds für den Robo Advisor?

Exchange Traded Funds oder ETF spielen beim Einsatz der Robo Advisors eine große Rolle. Es handelt sich um Investmentfonds, die wie Aktien an der Börse gehandelt werden. Der ETF enthält die Aktien, Rohstoffwerte oder auch Anleihen.

  • Sie stellen auf einen Aktien- oder Rentenindex ab und sind aufgrund ihrer geringen Transaktions- und Verwaltungskosten sehr günstig. Der An- und Verkauf erfolgt nur über autorisierte Teilnehmer, die als Broker zugelassen sind.

Weshalb wurde quirion der Testsieger bei Stiftung Warentest?

Während das Bankhaus Sprangler beispielsweise seinen Robo Advisor erst ab 30.000 Euro einsetzt, ermöglicht quirion bereits den Start mit 1.000 Euro. Außerdem können die ersten 10.000 Euro im Basisprogramm kostenfrei angelegt werden. Auch bei Whitebox liegt die Hürde mit 5.000 Euro eindeutig tiefer als bei dem renommierten Bankhaus.

Brokervergleich.de führte eine umfassende Untersuchung durch. Dabei ermittelten die Experten, dass quirion mit seinem Robo Advisor die beste 3-Jahres-Rendite erwirtschaften konnte. Das Online-Magazin legte einen Echtzeittest zugrunde, der von Mai 2015 bis April 2018 lief. Dazu kommt die Portfolio-Qualität, die bei geringen Kosten den bestmöglichen ETF erreichte. Die ETFs erwiesen sich als qualitativ hochwertig.

Welche Leistungen bietet der Robo Advisor von Whitebox an?

Whitebox präsentiert sich als Alternative auf dem Markt für Vermögensbildung. Der eingesetzte Robo Advisor greift auf über 300 Anlageklassen in verschiedenen Regionen der Welt zurück. Mit seinen aktiven und passiven Instrumenten erzielt das Unternehmen überdurchschnittliche Renditen. Diese gibt es nach Abzug der Unkosten an seine Kunden weiter. Für spezielle Fragen steht ein Berater zur Verfügung.

Welche Leistungen bietet der Robo Advisor von Spangler an?

Spangler passt sein maßgeschneidertes Portofolie an die Kundenwünsche an. Ab 30.000 Euro gelingt der Einstieg in das globale Anlagenuniversum, das über 2.000 Unternehmen umfasst. Dazu kommen kostengünstige ETFs. Das gilt auch für die Expertisen, die an die individuellen Maßstäbe angepasst werden.

Das Bankhaus Spangler gewichtet ihre Aktien. Sie richtet sich dabei nach drei Regionen aus. Europa sowie Nordamerika werden mit jeweils 40% berücksichtigt. Auf die Schwellenländer entfallen die restlichen 20%. Für jede dieser Regionen wird eine separate Trendbewertung vorgenommen.

Weist beispielsweise der Aktienmarkt in Europa oder Nordamerika einen positiven Trend aus, dann erfolgt die dortige Investition zum trendstärksten Index. Wird der Kurs schwächer, so greift „Carl“ auf den Basisindex zurück. Handelt sich um ein Schwellenland, so erhöht das Bankhaus jeweils die Investition zum dreifachen Aktienwert. Bei einer negativen Entwicklung wird der dreifache Basisindex zugrunde gelegt.

Mit welcher Rendite kann der Anleger bei quirion rechnen?

Wie bei den Konkurrenten ergibt sich ein Wechselspiel zwischen Risikobereitschaft und zu erwartender Rendite. Quirion kennt dabei die Stufen A bis E.
Risikostufe Renditewunsch Risiko Anlagehorizont

  • A kleiner als 4% 2,4% unter 1. Jahr
  • B 4 bis 5.2 % 15,3% 1 – 3 Jahre
  • C 5,3 – 6,2% 28,6% 3 – 5 Jahre
  • D 6,3 – 7,1% 40,4% 5 – 7 Jahre
  • E mehr als 7,1% mehr als 50% mehr als 7 Jahre

Welche Renditen bietet Spangler?

Bei High Yield globalen Unternehmensanlagen in den USA, Kanada und Europa liegen die drei Trends jeweils bei jeweils 5%. Das entspricht einer maximalen Gewichtung von 15%. Bei den Schwellenländern rechnet man hingegen im gleichen Portfolio im Durchschnitt mit 10 Prozent.

Unternehmensanleihen in Euro bringen Trends um 10%. Bei den langfristigen Staatsanleihen rechnet der Robo Advisor „Carl“ mit Zuwächsen von 23%. Bei kurzer Laufzeit können es bis zu 100% sein.

Welche Anlagerenditen lassen sich über Whitebox erzielen?

Whitebox konstruiert seine Portfolios um die zu erwarteten Rendite herum. Die Konzepte beginnen bei 2 Prozent und reichen bis zur höchsten Risikostufe. Wer sie erreicht, erhält beispielsweise 8 Prozent auf sein von Whitebox verwaltetes Vermögen. Angestrebt wird ein langfristiger Durchschnitt, auf den sich der Kunde einstellen kann. Whitebox berücksichtigt jedoch auch den Schutz des Anlegers.

Beispiele für die erzielbaren Renditen des Whitebox Robo Advisorsystems:

  • Cash 4%
  • Imobilien 1%
  • Gold 4%
  • Rohstoffe 2%
  • Aktien Europa Large und Mid Cap 21%
  • Aktien Europa Small Cap 3%
  • Aktien USA Large Cap 12%
  • Aktien USA small Cap 2%
  • Aktien Japan 7%
  • Aktien Asien ohne Japan 2%
  • Anleihen Schwellenländer (lokal) 5%
  • Anleihen Schwellenländer (hart) 3%
  • Hochverzinsliche Unternehmens-
  • anleihen 4%
  • Globale Unternehmensanleihen 3%
  • Globale Staatsanleihen 3%
  • Unternehmensanleihen Europa 5%
  • Staatsanleihen Europa 5%
  • Globale inflations. Anleihen 6%
  • Aktien Schwellenländer 8%

Welche Gebühren stellt quirion in Rechnung?

Quirion konzentriert sich auf drei Modelle. Regular beginnt mit der Mindesteinlage von 1.000 Euro und einem ETF-Sparplan von 30 Euro im Monat. Soll innerhalb des Jahres die Strategie geändert werden, dann entstehen keine weiteren Kosten. Danach werden jeweils 50 Euro berechnet.

  • Der Jahrespreis beläuft sich dabei auf 0,48% im Jahr. Das Unternehmen stellt die ersten 10.000 Euro gebührenfrei.

Das Comfort-Modell greift ab einer Mindesteinlage von 5.000 Euro. Es enthält ein Altersvorsorge- und Nachhaltigkeits-Portfolio. Außerdem lassen sich für 0,68% pro Jahr unbegrenzt viele Strategiewechsel vollziehen.

Mit dem Premium-Modell kann der Anleger die Unterstützung seines persönlichen Beraters anfordern. Das Unternehmen stellt für diese Funktion dreizehn Niederlassungen zur Verfügung.
Quirion berechnet für die Nutzung dieser Variante 0,88% pro Jahr, für die die Mindesteinlage jedoch 20.000 Euro betragen muss. Ferner gelten die gleichen Konditionen wie beim Comfort Modell.

Welche Gebühren muss der Anleger bei Whitebox berücksichtigen?

Whitebox bietet die Leistungen seines Robot Advisorsystems zu moderaten Kosten an. Das System greift auf effektiven Strukturen zurück. Der Anbieter verzichtet dabei bewusst auf versteckte Aufwendungen, die sich auf den Anlageerfolg negativ auswirken können.

Der Robot Advisor ist in den intuitiven und einfachen Anlageprozess eingebunden. Dazu zählt auch eine professionelle Auswahl der Wertpapiere. In den Gebühren sind die Konto- und Depotführungskosten enthalten. Dabei können die Ein- und Auszahlung regelmäßig ausgeführt werden. Ein regelmäßiges Reporting und die obligatorische Transparenz runden das Paket ab. Außerdem werden die Produkte auf das passende Portfolio handels- und steuereffizient ausgerichtet ist.

Die ersten 5.000 Euro Anlagevermögen werden von Whitebox während einer Probephase von sechs Monaten gebührenfrei verwaltet. Ausgabeaufschläge werden nicht erhoben. Allerdings gibt es auch keine teuren Kundenberater oder eine entsprechende Infrastruktur.

Liegt das Anlagevolumen unter 30.000 Euro, berechnet Whitebox eine Jahresgebühr von 0,95% auf die verwalteten Vermögenswerte. Zwischen 30.000 Euro und 49.999 Euro sind es 0,85%. Ab 50.000 Euro werden 0,75% fällig, die erst ab 99.000 Euro auf 0,60% gesenkt werden.

Hat das Anlagevermögen einen Wert von 250.000 Euro bis 499.999 Euro, dann sind 0,45% zu zahlen. Für Leistungen ab 500.000 sind 0,35% zu entrichten. Das Gleiche gilt für das Volumen von gemeinnützigen Stiftungen. Die durchschnittlichen Fondgebühren betragen somit 0,020% pro Jahr.

Welche Gebühren berechnet das Bankhaus Spangler?

Das Bankhaus Spangler bieten über ihr Robo Advisorsystem „Carl“ eine Vermögensleistung in zwei Varianten an. Es gibt eine All-In-One Gebühr in Höhe von 1,25% für die Anlageleistungen von 30.000 Euro bis 299.999 Euro. Ab 300.000 Euro berechnet das Bankhaus 0,95% für das zur Verfügung gestellte Paket.

In diesem Programm sind ein persönlicher Berater, die Konto- und Depotführungsgebühren sowie Transaktionskosten im Wertpapierhandel enthalten. Außerdem umfasst es die unabhängige und professionelle Vermögensverwaltung. Die Spezialisten führen in diesem Zusammenhang ein erfahrungsbezogenes Portfolio-Rebalancing durch. In den letzten 190 Jahren erwarb das Unternehmen außerdem umfassende Kenntnisse im Asset-Management.

Die Produktkosten der Exchange-Traded-Fund Kosten müssen zusätzlich mit ungefähr 0,25% berücksichtigt werden. Sie sind jedoch bereits in den ETF-Kursen enthalten. Aus diesem Grund gibt es für diese Aufwendungen auch keine separate Rechnung.

Gibt es interessante Prämienaktionen?

Whitebox organisiert auch Prämienaktionen. Über zusätzliche Einzahlungen können bis zu 1.500 Euro zusätzlich realisiert werden.
Eine Sparrate gibt es von quirion. Das Unternehmen rechnet 30 Euro als zusätzliche Prämie an, wenn der Vertrag bis zum 30.01.2020 abgeschlossen wird.

Wie bewertet die Presse die Leistungen der Robo Advisor?

Die kapital- und geldmarktorientierten Zeitschriften Extra Magazin, das Capital und Euro am Sonntag bewertet die Geldanlagen von Whitebox 2019 als sehr gut. Die Stiftung Warentest vergab den 2. Platz an das Unternehmen 2018.

Das Online-Magazin Prüfinstanz.de wies dem Bankhaus Carl Sprangler 2017, 2018 und 2020 den ersten Platz für das private Banking zu. 2019 kam die Bank auf den Platz 2.
Im März 2018 lobten die OÖNachrichten das Bankhaus Carl Sprangler. Es bietet als erste Bank in Österreich ein innovatives Online-Investitionsmanagement an. Zwar hat es eine Einstiegshürde von 30.000 Euro, verlangt dafür jedoch sehr geringe Gebühren. Die Kosten entfallen, da das Bankhaus in Indexfonds investiert.

Im Juni 2018 sprach sich Die Presse wohlwollend für das Online-Vermögensverwaltungstool „Carl“ aus. Carl Sprangler ist auch auf seine persönlichen Ansprechpartner stolz, die von den Kunden per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden können.

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einefueralle

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